Rohrpost

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00:00:00: Herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe der Robots, des offiziellen Minecore-Podcasts.

00:00:04: Mein Name ist Florian Dittert und ich hab heute einen

00:00:08: Gast

00:00:10: in der Sendung, der noch nicht so lange bei Minecore ist.

00:00:14: Und alles neu macht er Mai.

00:00:16: also von daher passt das auch ganz gut zum Monat.

00:00:19: es ist der Achsel Neureiter.

00:00:20: habe ich das auch so richtig jetzt ausgesprochen?

00:00:22: Ja genau!

00:00:23: Und zwar du betätigst dich bei uns ein bisschen so im Export.

00:00:28: Bist du jetzt seit einigen Wochen hier?

00:00:31: Kannst du uns erst mal vielleicht unseren Zuhören erklären, was du genau hier machst.

00:00:36: Ja also erstmal vielen Dank für die Einladung.

00:00:38: Sehr

00:00:38: gern!

00:00:38: Es ist sehr

00:00:39: schön hier zu sein.

00:00:40: wie gesagt mein Name ist Axel Neu-Reiter.

00:00:42: ich habe mich in den letzten Wochen damit beschäftigt viele Gespräche zu führen ja erstmal zu verstehen wo wir jetzt derzeit gerade stehen um die Prozesse und Abläufe zu lernen und das war so die die letzten Wochen die ich umgesetzt habe Ende April dann einen Workshop organisiert mit meiner Mannschaft, um dann auch mal ganz detailliert auf die derzeitige Marktsituation einzugehen.

00:01:08: Wie wollen wir die Märkte in Zukunft bedienen?

00:01:10: Es gibt sogenannte Fokus- und Schattenmärkte und das haben wir gemeinsam erarbeitet in diesem Workshop.

00:01:17: Das heißt, konkret bist du für den Bereich Exportbäumeinkurz zuständig?

00:01:21: Ganz genau.

00:01:22: Ich bin der neue Exportleiter seit Anfang März und freue mich natürlich hier meine Aufgaben umsetzen zu dürfen.

00:01:30: Jetzt habe ich mal eine kleine Frage.

00:01:31: Du vom Dialekt her würd ich jetzt tippen, bist du Kaffangel?

00:01:36: Das stimmt!

00:01:37: Habe ich gut geraten.

00:01:38: Ja... Du wohnst aber glaube ich trotzdem in der Ecke, bist schon länger hier.

00:01:42: Ich bin gebürtiger Heidelberger.

00:01:44: Hört man, bin ich auch stolz drauf?

00:01:46: Muss man sich nicht schämen!

00:01:47: Überhaupt nicht, genau.

00:01:49: Und ich wohne seit ... ... im Unterfranken.

00:01:53: Also nach meiner Station in Istanbul kam ich nach Unterfranken, hab bei Uponor gearbeitet und so kam's, dass ich in Unterfranking hingeblieben bin.

00:02:03: Okay... Man hat eine Frau kennengelernt, Kinder und jetzt wohne ich in Sandermain.

00:02:07: Da gibt es ja auch Schlimmeres.

00:02:10: von Heidelberg nach Sander meint.

00:02:12: Das Schloss fehlt halt, aber okay.

00:02:15: Wir haben eine Burg in der Nähe?

00:02:16: Ja,

00:02:16: wollte ich gerade sagen und gibt es ja mehrere auch in Haasbergen sowieso.

00:02:20: Jetzt hast du grad schon paar Stationen angesprochen als zumindest die Geburtsstadt und hast Istanbul erwähnt!

00:02:26: Genau

00:02:27: Wie helfen denn dir, sag ich mal so, dein beruflicher Weg bisher auch gerade in dem Bereich Export?

00:02:34: Ich bin ein Kind der Branche.

00:02:35: Ein Kind der SHK-Branche seit über zwanzig Jahren in der Brange tätig war viele Jahre für die Firma Bosch Thermotechnik unterwegs und war für drei Jahre damals in Istanbul tätig habe für Bosch thermotechnik dort eine Vertriebsorganisation aufgebaut mit dem klaren Fokus den Nahen Osten zu bedienen also von Syrien bis runter in den Oman.

00:02:56: Das war von dem Jahr zum Jahr acht bis zum Jahr elf.

00:02:58: Und im Anschluss kam ich, wie gesagt nach Unterfranken für UPONOR gearbeitet viele Jahre auch dort den Bereich International Sales verantwortet und so kommt es eigentlich dass sich mein Hang zum Export schon immer hatte.

00:03:10: Ich bin interkulturell stark habe sehr viel Erfahrung im Bereich Vertriebsorganisationen aufzubauen zu optimieren Kernmärkte aufzubauern Strategien zu entwickeln diese zu nachhaltig zu implementieren.

00:03:23: das ist das was ... schon seit vielen, vielen Jahrzehnten mache.

00:03:27: Okay, da könnten wir ja auch von Maincore dann logischerweise davon profitieren.

00:03:31: aus meiner Sicht!

00:03:32: Ich hoffe?

00:03:32: Wenn's gut läuft... Wie war denn dein erster Eindruck hier vom Unternehmen?

00:03:36: Ich meine, Maincore war die erst sicherlich dann auf jeden Fall schon bekannt.

00:03:39: wenn du in Sand wohnst und natürlich in der Branche schon lange tätig bist ist das ja auch, sag mal selbstverständlich dass man den Namen Maincore kennt.

00:03:46: aber was hast Du hier vorgefunden als Team und als Unternehmen?

00:03:52: Ein sehr, sehr agiles Unternehmen.

00:03:55: Ja ein sehr agils Team, großartiges Team, toller Zusammenhalt also wirklich ein toller Team Spirit.

00:04:03: Wir haben ein interkulturelles Team bei uns im Bereich Export.

00:04:07: wir kommen aus unterschiedlichen Herren Ländern ja unterschiedliche Regionen und Ecken Deutschlands was ich Bei Maincore an sich vorgefunden habe, es ist ein sehr dynamisches Unternehmen mit klarem Fokus.

00:04:19: Mit einer guten Vision und ganz klar definierten Zielstrategie.

00:04:23: also was wollen wir erreichen?

00:04:26: Und Maincore begleitet mich natürlich in gewisser Art und Weise schon seit einigen Jahren.

00:04:31: ja an Knetschgau fahre ich täglich mindestens zweimal dran vorbei und diese ganze Region ist natürlich geprägt durch Rohrhersteller Tätigkeiten, gerade im Bereich Uponor.

00:04:42: damals habe ich in den einen oder anderen Märkten natürlich auch schon gegen Meinkur mal gewonnen.

00:04:46: Mal verloren!

00:04:48: So ist es im Leben.

00:04:49: Mal verletmen und auch im Exporten.

00:04:53: Ja die Region, das hat auch ein interessanter Artikel in der Zeitung, ist natürlich sehr stark durch dieses Thema Kunststoff geprägt nicht nur.

00:05:00: In Sand wird ja auch Wein angebaut.

00:05:02: Können wir ja auch verkaufen?

00:05:04: Ist auch nicht interessant.

00:05:07: Du weißt, dass der Alkohol-Konsum kontinuierlich zurückgeht?

00:05:10: Es

00:05:11: ist schon schwierig.

00:05:11: Stimmt!

00:05:11: Das ist auch schwierig.

00:05:13: Sicherlich nicht einfach.

00:05:14: Aber ja... Welche Themen standen jetzt in den ersten Wochen dann für dich auf der Erkender...?

00:05:19: Also ich meine das ist nicht von heute auf morgen erklärt und verstanden.

00:05:25: Ein Team wächst über die Zeit zusammen.

00:05:28: Für mich ist es natürlich extrem wichtig, dass ich meinen Werten treubleibe.

00:05:33: Werte für mich ganz klar sind Toleranz, Transparenz, Glaubwürdigkeit und gute Zusammenarbeit.

00:05:42: Das ist für mich auch ganz wichtig im Team an sich.

00:05:45: Jetzt hast du dir auch nicht unbedingt die einfachste Zeit ausgesucht, sag ich mal so vielleicht.

00:05:48: Gerade wenn man den internationalen Kontext da beachtet.

00:05:52: Geopolitisch sind es herausfordernde Zeiten.

00:05:55: Wo siehst du denn aktuell größte Herausforderungen im internationalen Geschäft?

00:06:01: Neben dem Thema Preis oder Rohstoffbeschaffung?

00:06:06: Wir haben nach wie vor einen extrem hohen Wettbewerbsdruck In allen unseren Exportmärkten, das darf man natürlich nicht vergessen.

00:06:13: Was dazu kommt sind doch die geopolitischen Unsicherheiten.

00:06:16: Wir haben eine Vertriebsregion, die sich schwerpunktmäßig um die arabische Halbinsel kümmert.

00:06:21: Die sind extrem derzeit durch diese negativen Einflüsse beeinträchtigt.

00:06:28: Hier unter sehen wir auch die Verfügbarkeit des Themaes gerade im Bereich Rohmaterialien und wir müssen natürlich auch die derzeitigen Preissteigerung unserer Materiallieferanten in die Märkte implementieren.

00:06:42: Kannst dir vorstellen, wir haben natürlich den einen oder anderen Kunden am Telefon gehabt im Teams Calls, die die Preissteigerungen so nicht schlucken wollten.

00:06:51: Wir mussten das denen auch erklären und ich meine es liegt ja auf der Hand.

00:06:54: wenn man an die Tankstelle fährt sieht man ja wie tagtäglich die Preise ganz volatil steigen mal wieder fallen, wieder steigen und das gleiche sehen wir jetzt derzeit aber auf dem Rohstoffmarkt.

00:07:04: Und wir hoffen jetzt natürlich, dass sich diese geopolitische Lage rund um Hormus auch stabilisiert.

00:07:11: Dass sie eine Lösung finden und wieder in so einer Art Back-to-Normal kommen.

00:07:15: Die neue Normalität ist wahrscheinlich auch die Instabilität wenn man sich die letzten Jahre betrachtet Corona, dann kam kurz danach das Thema Ukraine.

00:07:24: Dann wurde Trump Präsident.

00:07:27: Auch das hat einiges durcheinandergeworfen.

00:07:29: also die Akteure sind ja auch in der Weltpolitik sagen wir mittlerweile nicht mehr die verlächsligsten Partner.

00:07:34: Das macht es ja auch nicht einfach.

00:07:36: aber gibt's den Märkte und Regionen wo du aus deiner Sicht sagen kannst die sind sehr spannend.

00:07:42: jetzt sage ich mal außerhalb des nahen- und mittleren Ostens wo du sagst das sind Zukunftsmärkte auch für Meinkorb wo wir verstärkt reingehen müssen.

00:07:50: Also für mich ganz klar die Märkte in Osteuropa.

00:07:52: Die haben ein extremes gutes Wachstumspotenzial, in Polen, in Ungarn aber auch in Tschechien und in der Slowakei.

00:08:00: Das weitere natürlich auch zentrale Märkte Westeuropa, die extrem spannend sind.

00:08:05: Sie haben hier von der Technik her oder vom Marktansatz im direkten Vergleich zu den osteuro- europäischen Märkten einen gewissen Vorsprung gerade im Thema Digitalisierung.

00:08:15: Ja, in den Niederlanden und auch in Belgien ist Digitalisierung das Non-Plus Ultra um erfolgreich Projekte realisieren zu können.

00:08:25: Und von dem her sind einige Märkte rund um Deutschland nach wie vor extrem spannend für uns wo wir weiter unser Potenzial heben müssen ja um nachhaltig Kundenbeziehungen aufzubauen.

00:08:36: Und außerhalb Europas, sagen wir Nord-, Süd-, Amerika-, Afrika gibt's da was wo du sagst?

00:08:42: Für mich ist der amerikanische Markt ein extrem spannender Markt.

00:08:46: Gerade im Bereich PRT kennt man in Amerika noch nicht wirklich, ja?

00:08:50: Der amerikanischen Markt ist natürlich auch durch meinen alten Arbeitgeber im Bereich PXA extrem getrieben.

00:08:56: Das sehe ich mittelfristig für uns auf jeden Fall als strategischem Fokusmarkt.

00:09:02: aber da müssen wir noch einige Hausaufgaben machen um dort auch erfolgreich sein zu können.

00:09:06: Südamerika haben wir hier und daher auch schon Geschäfte mit unterschiedlichen Kunden ... die haben wir aber jetzt auch erst mal stand heute als sogenannte Schattenmärkte definiert.

00:09:16: Also wenn Anfragen kommen, bedienen wir die Anfragen... ...aber es gibt keine proaktive

00:09:20: Marktbearbeitung.".

00:09:21: Okay das heißt aber auch jetzt nicht durch Freihandels abkommen.

00:09:23: jetzt wie mit Südamerika hat sich da jetzt für uns zumindest auch nichts...

00:09:26: Stand heute noch nicht?

00:09:27: Neues

00:09:27: Ergeben so zu sagen.

00:09:29: Man beobachtet.

00:09:30: Also ich gehe davon aus dass wir nächstes Jahr auf der ISH vielleicht den ein oder anderen Lied erhalten werden und dann werden wir sehen wie bei unserer Strategie ausrichten müssen oder feingestieren müssen, diesbezüglich.

00:09:40: Es ist natürlich auch immer ein Kapazitätsthema.

00:09:43: ja ich habe derzeit eine Mannschaft die es ihnen eigentlich gut bedient und ausgelastet.

00:09:49: also dann geht's wirklich darum zu sagen okay wir müssen an der Organisation hier und da noch was schrauben und fallen

00:09:54: Wir brauchen ja Basis.

00:09:56: Genau, auch weitere Märkte erobern zu können.

00:10:00: Aber was erwartet denn dann den Kunden?

00:10:01: Egal wo ihr weltweit herkommt oder ob du aus Deutschland kommst oder aus einem europäischen Ausland... Was macht denn aus deiner Sicht Meinkor besonders für den Kunden und auch besonders interessant?

00:10:12: Also meinkor ist ein Systemanbieter für den Bereich Trinkwasser, für dem Bereich Fußbotenheizung aber auch klassische Radiatoranbindungen oder Heizkörperanbindung.

00:10:24: Wir sind hoch flexibel, das habe ich jetzt auch schon gelernt.

00:10:29: Ja wir haben ein ordentliches Produktportfolio, wir müssen es hier und da vielleicht noch etwas erweitern und optimieren.

00:10:38: aber an sich mein Chor ist ein Hersteller Made in Germany und das sieht man auch an den Produkten, an den Leistungen die die Kolleginnen und Kollegen tagtäglich erbringen.

00:10:50: ja Es ist ein Qualitätsprodukt

00:10:52: also Auch immer noch aus deiner Sicht ein wichtiger Aspekt, ein Verkaufsaspekt auch das Thema Made in Germany.

00:10:57: Es wird ja leider Gottes auch Deutschland als Standard sehr schlecht geredet und es gibt sicherlich große Herausforderungen die wir anpacken müssen.

00:11:05: aber ich glaube wenn man so international sich umhört ist dann doch immer noch ein bisschen anderer Fokus.

00:11:09: Absolut!

00:11:10: Made In Germany ist nach wie vor gesetzt ein Qualitätsstandard und dieses Klavier müssen wir weiter spielen.

00:11:15: Du hast vorhin schon erwähnt, Invest Europa spielen die Themen Digitalisierung auch eine sehr große Rolle auf den Märkten.

00:11:21: Die sind ja da was, der nur im Einkaufsbereich oder im Verkaufs-Bereich weiter als wir.

00:11:28: Deutschland hängt da manchmal auch ein bisschen hinterher.

00:11:30: aber wie wichtig ist dir trotz alledem neben diesen ganzen digitalen Vernetzungen die man heute hat?

00:11:36: Auch das persönliche Kontakt zum Kunden und das persönlichen Verhältnis zum Kunden.

00:11:41: Es geht nichts über den persönlichen Kontakt zum Kunden.

00:11:44: Man kann natürlich eine digitale Plattform nutzen, sei es jetzt Teams oder Webex wie sie alle heißen.

00:11:50: ja aber der persönliche Kontakt ist das ist der Schlüssel dem auch zum Erfolg.

00:11:54: Ja, und den haben wir ja nächstes Jahr dann auch schon bei der ISH wieder.

00:11:57: Da gibt es ja dann auch die Möglichkeit, Kontakte wieder zu knüpfen.

00:12:00: Für alle da draußen, die uns nächstes Jahre besuchen wollen – also wir haben bitte den gleichen Standort auch.

00:12:04: Also könnt ihr euch schon merken!

00:12:06: Das sind im Moment auch schon fest an der Standplanung natürlich auch vor allem mit dem Export weil Ihr wollt dort auch Kontakte knüpft?

00:12:12: Genau.

00:12:12: Und für Euch ist das sehr wichtig.

00:12:14: Die ESH ist eine der wichtigsten Messen für uns im Bereich Export.

00:12:18: Also die Wichtigkeit ja, für den inländischen Markt sage ich jetzt mal für die deutschen Kollegen nimmt kontinuierlich ab.

00:12:25: Aber man sieht einfach auch an den Besucherzahlen das es für die Exportmärkte und für internationale Kunden nach wie vor die Leitmesser schlechthin ist.

00:12:34: Interessante Stichwörter.

00:12:35: auf wie viel Messen seid ihr dann sonst noch so präsent als jetzt nicht zahlentechnisch aber seid ihr da weltweit aktiv?

00:12:44: Was ist die nächste?

00:12:45: Es kommt immer ganz darauf an, welcher Markt tatsächlich als Fokusmarkt definiert ist unsererseits.

00:12:51: Ja und dort gehen wir dann auch ganz pragmatisch entweder mit einem Gemeinschaftsstand vor Ort auf die Messe an sich oder machen ein Messestand gemeinsam in unseren Partnern vor Ort.

00:13:02: Okay das ist dann unterschiedlich.

00:13:03: oder ihr besucht einfach mal sage ich mal die Mese um Kontakte eben zu knüpfen.

00:13:08: Markt einfach mal zu verstehen, welche Wettbewerber treiben sich in den Märkten herum und dann ist es immer gut wenn man vor Ort ist logischerweise.

00:13:16: Bist du da selbst auch noch mit dabei?

00:13:18: oder eher sag ich mir dann das Team?

00:13:20: Also ich bin nach wie vor immer noch dabei und ich will auch nach wie vorher immer dabei sein.

00:13:26: ja für mich ist das extrem wichtig um natürlich auch den Markt und die Kunden zu verstehen.

00:13:30: Es bringt mir nichts, wenn ich delegiere nach rechts und links.

00:13:33: Und ich selbst verstehe überhaupt nicht was da vor Ort los ist.

00:13:37: Mir ist es natürlich auch wichtig den persönlichen Kontakt zu haben mit unseren Kunden.

00:13:42: Wenn wir dann in einigen Monaten vielleicht mal bei der ISH zusammenstehen und über das Thema Entwicklung des Exportmarkts beim MINCO unterhalten, deiner Sicht so eine Erfolgsmerkmale für dich wo du sagst jetzt sind wir richtig... Ich bin hier angekommen und das Team auch und wir sind da im guten Fahrwasser.

00:13:59: Was wichtig ist, dass die KPI's passen.

00:14:03: Ich bin KPI-getrieben und sehe den Erfolg dann wie wir...

00:14:07: Ganz kurz für die da draußen?

00:14:09: Vielleicht erklären mal den Begriff noch!

00:14:11: Ja es sind Kennzahlen im Deutschen.

00:14:15: Anhand der Kennzahl lässt sich ja ableiten ob wir erfolgreich sind oder nicht.

00:14:18: Wir haben wirklich ganz tolle Arbeit geleistet im Team mit unserem Workshop wo wir ganz klar die Fokus und Schattenmärkte definiert haben Und die Fokusmerke gilt es jetzt weiter auszubauen für uns.

00:14:30: Dann kannst du das natürlich an den Umsatzzahlen am Deckungsbeitrag messen und was für mich auch wichtig ist, dass wir als Team natürlich zusammenwachsen.

00:14:40: Dass das Team weiter ... Die Prozesse schärft logischerweise auch, was ich jetzt schon festgestellt habe.

00:14:47: Wir haben einige Prozese, die zu verbessern sind.

00:14:52: Es geht in den nächsten Wochen auch darum genau da anzusetzen um hier ... noch besser und schneller zu werden.

00:14:59: Und ganz wichtig immer aus meiner Sicht auch bei dieser Messe oder besonders schön ist, dass ich dann auch die verschiedenen Bereiche da mal... ... auch ganz anders wieder kennenlernen.

00:15:07: Man sieht es dann auch abend ja mal zusammen oder am Ende des Messetages.

00:15:11: Und trinkt das ein oder andere kaltgedrängt dann vielleicht auch mal zusammen und ratzt gemütlich.

00:15:17: Das ist ja auch das was es dann letztlich noch mit ausmacht.

00:15:21: Ich bin mir sicher dabei mal einige Themen finden, worüber wir uns unterhalten können dann auch.

00:15:25: Du hast am Anfang das schon erwähnt, es sind ja auch die Mitarbeiter aus unterschiedlichen kulturellen Bereichen.

00:15:31: Wir haben jetzt zum Beispiel beim Maincore insgesamt nicht nur im Export über ... ich glaube Mitarbeiter aus über fünfundzwanzig Ländern derzeit.

00:15:40: Da gibt's ja auch gewisse Herausforderungen und Probleme muss man ja gar nicht drum herumreden.

00:15:44: wie schaut's denn bei dir da aus?

00:15:45: Du hast ja vorhin schon erwählt für den und denen mag dann natürlich auch Leute sprachlich damit ganz anders umgehen können.

00:15:51: Wie gelingt es denn da, so unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen?

00:15:54: Es ist ja auch schon beim Heidelberger und beim Franken vielleicht manchmal schwierig das Online-Hut zu bekommen!

00:16:00: Also wichtig ist natürlich auch erstmal zuzuhören und unterschiedliche Perspektiven uns Ansatzpunkte auch gelten zu lassen Und aus diesen unterschiedlichen Perspektive und Ansatzpunkten dann die beste Lösung zu erarbeiten.

00:16:13: Ja also ich mag's einfach interkulturell Das ist ganz wichtig zuhören.

00:16:18: die unterschiedlichen Kulturen setzen auch unterschiedlich an.

00:16:22: Was ich jetzt gemerkt habe in meiner Vergangenheit, also diese Haurain-Mentalität der Deutschen ist hier und da schwierig in den Exportmärkten.

00:16:33: als Beispiel jetzt Indien.

00:16:35: Wenn man als Deutscher nach Indien fährt hat man seine Agenda, man ist vorbereitet möchte die Agenda abarbeiten.

00:16:40: das gelingt einem aber in Indien nicht wirklich weil da gibt es erstmal ganz viel Broßer Man redet erst mal über Gott und die Welt.

00:16:48: So ein Meeting kann einen ganzen Tag dauern, bis man zum eigentlichen Punkt kommt.

00:16:54: Deutsche Meetings sehen da anders aus!

00:16:55: Da gibt es ja Agenda und die wird abgearbeitet und danach gehen wir wieder.

00:16:59: Man versucht dann zum Punkt zu kommen.

00:17:00: Ja genau,

00:17:01: da schalte ich das aber in Indien.

00:17:04: Aber okay, ist ja wichtig auch zu wissen.

00:17:06: Deswegen ist es ja gut wenn man natürlich im Exportbereich ein Team hat, dass sich natürlich international zusammen setzt weil man hat dann natürlich gerade wenn man vielleicht aus der Region ursprünglich auch kommt dort geboren, vielleicht er aufgewachsen ist oder einen Zusammenhang hat einfach... tut man sich leichter, da eben auch reinzukommen.

00:17:22: Du hast ja den internationalen Hintergrund.

00:17:25: Du warst schon viel auch auswärts unterwegs.

00:17:28: Da bin ich schon gespannt was die nächsten Monate dann auf uns im positiven Sinn zukommt und wir werden dich dann auch im nächsten Jahr wieder mal einladen und dann mal mit dir reden, was da so alles passiert ist und wo du da unterwegs warst.

00:17:41: Ich habe zum Abschluss immer noch so paar Punkte Was dir denn lieber ist.

00:17:46: Ist eine Messe für dich interessanter oder ein einfacher Kundentermin in Anführungszeichen?

00:17:52: Kundenttermin!

00:17:53: Da warst du aber, denke ich mal schon auch vielen jetzt unterwegs gewesen.

00:17:55: Ja natürlich

00:17:56: klar.

00:17:56: also wir haben schon einige Vorstellungsrunden gemacht.

00:17:58: ja natürlich jetzt digital.

00:17:59: ja ja ja ich war auch bei dem einen oder anderen Kunden schon vor Ort gewesen und die nächsten Reisen sind jetzt für Juni geplant.

00:18:08: da geht es in Richtung Skandinavien.

00:18:09: Wir wollen in Richtung Niederlande und Belgien gehen um auch dort unsere großen Kunden direkt vor Ort zu besuchen

00:18:14: Ja, und dann auch wahrscheinlich bei Messetermine trotzdem mit vorzuhalten.

00:18:19: Du warst in der Türkei beruflich?

00:18:23: War das eine der längsten Auslandsaufenthalte die du hattest oder warst du sonst privat oder beruflig auch noch mal länger woanders unterwegs?

00:18:30: Nein, es war mein längster mit drei Jahren.

00:18:32: Gibt's denn außer der Türken Heidelberg und Franken ein Lieblingsland von deiner Seite ... Öfters hinfährst.

00:18:40: Nach Griechenland?

00:18:41: Habe ich aber persönliche Bindung nach Griechenland, also mein Schwester lebt seit zweitausend in Griechinland ja in Athen und dann verbinden wir in der Regel immer Familienurlauber mit Familienbesuchen.

00:18:53: Da wird sich sie auch anbilden den griechischen Markt zu erobern.

00:18:55: wie schaut es denn da aus?

00:18:57: Wir haben tatsächlich schon zwei Kunden in Griechenland.

00:19:00: Ein Kunde sitzt in Thessaloniki, ein weiterer Kunde sitzt in Athen und da geht es jetzt darum den Kunden zu unterstützen, zuzuhören was er braucht und ihn nachhaltig aufzubauen.

00:19:11: Ist die Fußbodenheizung auch ein Thema oder ist das eher Trinkwasser?

00:19:16: Fußbohdenheizungen sind auf jeden Fall

00:19:17: ein Thema.

00:19:20: Noch nicht so entwickelt wie in Deutschland also gerade im Thema Regelungstechnik Aber Fußbodenheizung ist gerade im Bereich Neubau eigentlich gesetzt.

00:19:29: Okay, auch dazu zu sagen das Standardprodukt mittlerweile und es ist auch das Lieblingsand zum Reisen sozusagen.

00:19:37: Gibt's in Deutschland ein Ort wo du besonders gerne hin fährst außer in die Heimatstadt?

00:19:42: In die Berge!

00:19:44: Da wets mich nächste Woche hinterher.

00:19:45: deswegen ja.

00:19:47: Einmal im Jahr gehts in den Süden an mal in den Norden genau.

00:19:50: Hast du noch einen Wunsch an die Geschäftsführung?

00:19:54: Naja, also erst mal weiter mutig investieren.

00:19:57: Mhm.

00:19:57: Ja was der Geschäftsleitung jetzt zum Beispiel auch mit der Friedrich-Gaus-Straße gemacht hat.

00:20:02: Umzug der Wellerow-Produktion nach Schweinfurt und Aufbau einer eigenen Akademie finde ich großartig.

00:20:08: ja und da muss man einfach mutig dranbleiben.

00:20:11: Und im Bereich Innovationen natürlich dann müssen wir auch dran bleiben.

00:20:16: Siehst Du denn das letzte Stichwort Akademie genannt?

00:20:18: siehst Du den da auch für deinen Bereich, für die Kunden natürlich und aber auch vielleicht für Partnermöglichkeiten da was gemeinsam zu entwickeln oder das gutzunutzen?

00:20:28: Wir werben schon aktiv mit unserer Akademie bei den Exportkunden.

00:20:32: Klar!

00:20:33: Das ist extrem wichtig für uns.

00:20:35: ja dass es für unseren Schlüssel zum Erfolg ja auch die Kunden an uns zu binden.

00:20:39: Ja mit Vortragsreihen ja mit praktischen Übungen und Trainingsmöglichkeit.

00:20:45: Aber ich sehe es wirklich als Schlüssel einen Mehrwert bieten zu können, zu einem Hersteller der eigentlich klassisch Null Rohr verkauft.

00:20:54: Also wir können die Kunden an die Hand nehmen.

00:20:56: gerade im Bereich Technik, Hydraulik ist auch immer wieder ein Thema, Hydraulichschulungen, dass wir das mit anbieten können?

00:21:02: Ja und ich glaube egal ob international oder auch sagen mal die Kunden hier in Deutschland man kann hier neben der Produktion eben auch in der Akademie Schulungen durchführen und auch was erleben abendwas gemeinsam veranstalten.

00:21:17: Das ist auch ein Thema, über das wir uns in einer der nächsten Ausgaben des Podcasts unterhalten werden.

00:21:24: Und da freue ich mich auch schon drauf!

00:21:25: Ich darf für dieses Projekt auch mit begleiten und wenn wir dann im Herbst an den Stadt gehen, werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten.

00:21:30: Dann bedanke ich mich sehr herzlich fürs Gespräch, hat mich sehr gefreut.

00:21:33: Wir haben jetzt mal einen kurzen Einblick in den Export bekommen und was du da so aktuell alles vor hast und schon umgesetzt hast.

00:21:43: Ich freue mich auf jeden Fall auf die weitere Zusammenarbeit und bin dann gespannt, was in den nächsten Monaten so passiert.

00:21:49: Euch da draußen auch vielen Dank, dass ihr uns zugehört habt!

00:21:51: Und wenn Ihr Fragen Wünsche oder Anregungen habt einfach an mich wenden, eine E-Mail schreiben oder anrufen – immer sehr gerne!

00:21:58: Bis demnächst!

00:21:59: Gute Zeit!

Über diesen Podcast

Herzlich willkommen bei „Rohrpost“, dem offiziellen MAINCOR-Podcast. Hier erfahrt Ihr alles rund ums Thema Kunststoffrohr. Wir informieren Euch mit Leidenschaft über MAINCOR und führen Gespräche zu Fachthemen und Erfolgsgeschichten aus der Branche.

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